Mittwoch, 23. Juli 2008

Managementversäumnisse = Personalkürzungen

Nenne mir 3 Betriebe weltweit die nach Umsatzeinbüßen den Betrieb mit Personalkürzungen „sanieren“?

Nenne mir ein Management das sich dessen Fehler öffentlich bewusst wird?

 

Ein Vorstandsmitglied der Telekom Austria AG berichtet nach dem Geschäftsbericht für das vergangene Jahr neben Fakten von 492 Millionen Euro Gewinn von keiner rosigen Zukunft. Vergangene Strategien der Unternehmensführung haben am Markt anscheinend nicht positiv genug gewirkt um Kunden zu binden. Das Festnetz alleine ist zu wenig innovativ und das Angebot von Aon.TV findet nicht dementsprechenden Rücklauf. Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten hat nicht nur neue Geschäftsfelder vorgeschlagen und vermittelt, sondern äußerte schon vor einiger Zeit Bedenken in Verbindung mit Zukunftstechnologie. Auf jeden Fall rasselte Tage nach den Äußerungen des Vorstandsmitglieds der Aktienkurs immer weiter runter. Der kapitalistische Aktienmarkt und notwendige Infrastrukturinvestitionen für das österreichische Telefon-, Internet- und Datennetz scheinen keine Freunde zu sein. Die Folge war ein Verlust des Unternehmenswertes von mehr als einer Milliarde Euro. Ein unglaublicher Betrag und wenn man bedenkt, dass das nicht wegen einem schlecht wirtschaftenden Betrieb ist, sondern weil man einen gesunden Betrieb krank redet, dann ist das einfach unglaublich. Die Spitze des Eisberges ist die Entscheidung 60 % Prozent dieser notwendig gewordenen Maßnahmen im Personal zu treffen!

 

In dieser Phase gab es viele kreative Köpfe, die so einige Ideen mit der Holding Telekom Austria AG (Telekom Austria TA AG +  Mobilkom AG) haben. Dafür sind aber Änderungen im Poststrukturgesetz notwendig, für welche der Bundeskanzler zuständig ist.  Alfred Gusenbauer hat den Wünschen von ÖVP und Wirtschaft aber klare Absagen erteilt! Er werde Gesetzesänderungen nur unterschreiben, wenn auch die GPF – „Die Kommunikationsgewerkschaft“ ihre Zustimmung gibt.

 

Seit sich das Neuwahlgespenst geoutet hat herrscht wieder Unruhe unter den ArbeitnehmerInnen im Unternehmen. Willi Molterer steht offen dem Verkauf des österreichischen Kabelnetzes gegenüber und will dieses dem weltweiten Kapitalmarkt überlassen. Beamte sollen in eine Agentur abgeschoben werden

 

MOLTERER VERKAUFT UNS

 

Ein weiterer Knackpunkt den diese Umstrukturierung mit sich bringt ist das Positionieren von Jungfachkräften in den unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens. Wenn jede Dienststelle „näher zusammenrücken muss“ bleibt fast kein Spielraum, dass neben dem zu laufenden Alltagsgeschäft junge MitarbeiterInnen spezialisiert werden können.

 

Forderungen:

Außnahmen bzw. reduzierter FTE  für Jungfachkräfte in den Headcounts

Weitere Forcierung der Lehrlingsausbildung

Übernahme der Lehrlinge

Forcierung junger ArbeitnehmerInnen in allen Bereichen

 

 

 

Dies ist nur einer von vielen Gründen, warum ich am 28. September SPÖ wähle.  Auch die Entscheidung auf europäischer Ebene ArbeitnehmerInnen-Rechte und Soziales in den Vordergrund zu stellen befürworte ich.

 

René Fischer

Stv. Vors. FSG Jugend Steiermark

GPF FSG Bundesjugendvorsitzender

Dienstag, 22. Juli 2008

FSG Jugend im Gespräch...


... mit Landeshauptmann Franz Voves und Landesrätin Bettina Vollath.

In einem konstruktiven Gespräch wurde intensiv über die Anliegen der Jugend und Lösungsansätzen seitens der Politik diskutiert.

(Bild: www.politik.steiermark.at)

Sonntag, 6. Juli 2008

Lohnsteuern senken!

Die Preise explodieren. So kann es nicht weitergehen.

Lebensmittel, Wohnen, Benzin – alles wird teurer: Die Inflationsrate steigt. Und die Lohnsteuer ist hoch wie nie zuvor.

Das heißt: Es bleibt immer weniger zum Leben. Und betroffen sind vor allem die, die ein geringes oder mittleres Einkommen haben.

Seit 2005 müssen die Beschäftigten immer mehr Lohnsteuer zahlen.


Das österreichische Steuersystem belastet einseitig die ArbeitnehmerInnen. Das zeigt sich an folgenden Punkten:

1. Arbeit wird in Österreich viel zu hoch, Vermögen viel zu gering besteuert
2. Die Lohnsteuerbelastung für die ArbeitnehmerInnen erreicht Rekordwerte
3. Die Unternehmen schreiben fette Gewinne – trotzdem stagnieren die Gewinnsteuern
4. Von der letzten Steuerreform 2005 haben vor allem die Unternehmen profitiert
5. Dazu kommt: Alles wird teurer. Bei Essen, Wohnen und Energie steigen die Preise rasant
6. Bei jeder Steuerreform müssen die ArbeitnehmerInnen der kalten Progression hinterher laufen


KAMPAGNE UNTERSTÜTZEN UND ONLINE UNTERSCHREIBEN!
www.lohnsteuersenken.at



Donnerstag, 3. Juli 2008

13. Vollversammlung der ak stmk.

Mit Gastreferenten Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier und der FSG-Jugend Forderung nach Anrechnung der Zeit für LAP Vorbereitungskurse als Arbeitszeit.